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GEMEINSCHAFTLICHES WOHNEN BERNE

Werkstattverfahren Jahr: 2025 Typ: Wohnen Ausloberin: Gartenstadt Hamburg eG Durch die Magistrale im Westen, einen Verkehrsknotenpunkt im Süden sowie die Bahnlinien im Osten ist das Grundstück nahezu allseitig hohen Lärmimmissionen ausgesetzt. Wir schlagen eine Bebauung vor, die allseitig nah an die Schallquelle herantritt, um möglichst große Innenbereiche auf dem Grundstück zu schaffen, die vor Lärm geschützt sind. Einzelne Zeilen strecken sich quer in diese Bereiche hinein und maximieren Wohnraum. So werden vier große Gärten und ein Quartiersplatz zwischen diesen geschaffen. Nördlich und südlich entstehen gefasste Ankunftsräume, die eine Vernetzung mit der Umgebung herstellen. Die geschwungenen Straßenzüge der Gartenstadt unterstreichen das Motiv einer organische Raumabfolge. Durch leichtes Knicken oder Drehen von Baukörpern, entstehen Freiräume die klar gefasst sind und gleichermaßen fließend ineinander übergehen. Mit der Bewegung der Baukörper wird situativ auf den kostenbaren Baumbestand reagiert, ein größtmöglicher Erhalt ist möglich, so dass das zukünftige Quartier schon kurz nach Fertigstellung von stattlichem Baumbestand geprägt sein wird. Auf Gebäudeebene schlagen wir unterschiedliche Haustypologien vor, Ihre Varianz sorgt für ein aufgelockertes Gesamtbild: Statt sich wiederholender, monotoner Fassaden wird die Erweiterung der Gartenstadt von einer Vielfalt an Haus-Charakteren geprägt. Die großen Gärten stellen für uns ein Versprechen an ein gemeinschaftliches Wohnen und Zusammenleben dar. Alle Wohnungen haben einen direkten Bezug zu ihnen. Der zentrale Quartiersplatz kann zum Ort für kleine Feten, Spiele, zum Verabreden oder zufälligen Treffen werden. Weitere gemeinschaftliche Orte der Begegnung, des Spiels und Sports sind als runde Intarsien in die landschaftliche Gestaltung eingebettet. In Zusammenarbeit mit: Johannes Arolt grabner huber lipp landschaftsarchitekten dima Images
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